Band der Dozententagung 2004 in Gießen
Christiane Hofmann / Elisabeth von Stechow (Hrsg.):
Der kritisch-konstruktive Beitrag der Sonderpägogik zu den Ergebnissen von PISA
Der vorliegende Tagungsband zur 41. Arbeitstagung der Dozentinnen und Dozenten der Sonderpägogik in deutschprachigen Ländern setzt sich mit den Ergebnissen der PISA-Studie aus sonder- und integrationspägogischer Sicht auseinander. In den Beiträgen werden die wesentliche Problemfelder im deutschen Schulwesen diskutiert, wobei ein besonderer Focus auf die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf gelegt wird. Zentral wird das massenhafte Versagen von Schülern mit Migrationshintergrund oder aus sozioökonomisch benachteiligten Familien thematisiert. Andere Beiträge setzen sich mit der Förderung der lernschwachen Schüler auseinander. Hier zeigte PISA, dass fast 25% der deutschen Jugendlichen als Risikoschüler bezeichnet werden müssen. Zudem wird aus Sicht des PISA-Gewinners Finnland aufgezeigt, wie leistungsschwache Kinder integrativ beschult und individuell gefördert werden. Um solche Ziele auch in deutschen Schulen zu verwirklichen, müssen keine neuen Konzepte entwickelt werden. Die Beiträge zeigen, dass die Sonderpädagogen ebenso wie die Integrationspädagogen ihre Erfahrungen bei der gemeinsamen Unterrichtung aller Kinder bereitstellen können.
2006. 524 Seiten, kartoniert
Bad Heilbrunn, Verlag Julius Klinkhardt, ISBN 3-7815-1433-1